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Dienstag
15.04.2003

Das Sparen bei der Tamedia AG geht in Runde drei: Dieses Mal davon betroffen ist die Hauswartequipe - offenbar lässt sich auch so sparen. Wer sich im edlen Glaspalast an der Werdstrasse daran gewöhnt hatte, dass die Lichter von Geisterhand gelöscht, die Dachfenster mit einem magischen Zauberwort geschlossen und die Sitzungszimmer - «Tischlein deck dich, Esel reck dich» - wunschgemäss bereitstanden, muss seit dem 1. April umdenken und manche Handgriffe im Haus selbst vornehmen. So steht das Sitzungszimmer beispielsweise täglich nur noch jeweils für die erste Sitzung des Tages in gewünschter Form bereit. Jeder weiss, dass sich Ummöblierungen mit der notwendigen Sorgfalt durchaus selbst in Angriff nehmen lassen. Und ein bisschen Heben und Stemmen tut bei der täglichen Sitzarbeit ja auch nicht schlecht. Auch die Lichter an den Medientankstellen werden nicht mehr von der Hauswartequipe gelöscht. Diese hat ihren letzten Rundgang neuerdings um 19.30 Uhr - manche Apéros an der Werdstrasse kommen allerdings erst dann so richtig in Schwung. Siehe auch Tamedia: Sparmassnahmen «zum wegümmele», Sparen bei der Tamedia bis es knirscht