In Deutschland dürfen die elektronischen Medien an Aktionärsversammlungen in der Regel nur die Reden von Vorstand und Aufsichtsrats-Chef mitschneiden. Dagegen wehrt sich der Bayerische Journalisten-Verband (BJV). Er fordert mehr Öffentlichkeit und will deshalb nun von jedem bayerischen, börsenkotierten Unternehmen eine Aktie kaufen. Bei der Allianz-Hauptversammlung Ende April in München will sich der BJV erstmals mit seinem Anliegen als Aktionär zu Wort melden.
Mittwoch
23.04.2003