Montag
04.07.2011, 14:22
Selbstregulierung der Medien? Für Martin Wagner ein Trugschluss
Einzelnen Medienindustriekonzernen mag es gut gehen. Der Journalismus als solcher steckt - nicht nur in der Schweiz - in der Krise. Der Markt spielt für die Journalisten nicht, sonst würde ... weiter lesen
Einzelnen Medienindustriekonzernen mag es gut gehen. Der Journalismus als solcher steckt - nicht nur in der Schweiz - in der Krise. Der Markt spielt für die Journalisten nicht, sonst würde es sie noch geben, die ehemals zahlreichen Weltraum-, Wissenschafts-, Technologie- und Medizinjournalisten, um nur einige zu nennen. Martin Wagner, Medienanwalt und ehemaliger Verleger der «Basler Zeitung», erklärt im Klein Report, weshalb das ein Trugschluss ist:
Die sogenannte Selbstregulierung bedeutet in der Schweiz in Wahrheit einerseits Medienkonzentration und andererseits die Tendenz, dass sich reiche rechtsbürgerliche Kreise marode Medienunternehmen unter den Nagel reissen, um ihre politischen Ziele zu verfolgen. Die Selbstregulierung der Medien kann somit eine Gefahr für guten Journalismus bedeuten. Und es geht nun vordringlich wirklich nicht um das Überleben der Medien, sondern um die Rettung des Journalismus.
Die Sicherstellung einer freien Presse mit einem Journalismus, der sich zu den hohen ethischen Berufsrichtlinien ... weiter lesen

