Sonntag
18.09.2011, 22:18
Griechenland: ROG beklagt Übergriffe auf Journalisten bei Demonstrationen
In einem neuen Bericht zur Situation der Medien in Griechenland kritisiert Reporter ohne Grenzen (ROG) die Gewalt gegen Journalisten bei den seit Monaten währenden Demonstrationen und Ausschreitungen. Vor allem ... weiter lesen
In einem neuen Bericht zur Situation der Medien in Griechenland kritisiert Reporter ohne Grenzen (ROG) die Gewalt gegen Journalisten bei den seit Monaten währenden Demonstrationen und Ausschreitungen. Vor allem Fotografen und Kameraleute gerieten bei ihrem Einsatz in «bürgerkriegsähnliche Situationen», heisst es in dem 20-seitigen Bericht. Reporter ohne Grenzen dokumentiert Übergriffe auf Medienmitarbeiter sowohl durch Polizisten als auch durch gewaltbereite und radikale Demonstranten: Die Reporter werden verprügelt, mit Tränengasgranaten beschossen, beschimpft, festgenommen und mit bürokratischen Massnahmen schikaniert, in einigen Fällen werden ihre Kameras, Bilder und Filme zerstört oder beschlagnahmt.
Für die Polizei sind die Medienvertreter offenbar unerwünschte Zeugen eines harschen und unverhältnismässigen Vorgehens gegen Protestteilnehmer und Aufrührer. Einige Demonstranten wiederum behandeln Journalisten als Sündenböcke: Medienmitarbeiter werden ... weiter lesen

