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09:24

Donnerstag
25.07.2013, 09:24

Medien / Publizistik

100 bis 200 Millionen Franken für die Medienförderung der SP

Die SP Schweiz will von der indirekten zur direkten Presseförderung wechseln und dafür einen Journalismusfonds äufnen. In ihrem Positionspapier «Für ein demokratiegerechtes Mediensystem» hält die Partei ... weiter lesen

Die SP Schweiz will von der indirekten zur direkten Presseförderung wechseln und dafür einen Journalismusfonds äufnen. In ihrem Positionspapier «Für ein demokratiegerechtes Mediensystem» hält die Partei fest, dass 100 bis 200 Millionen Franken an jährlichen Fördergeldern notwendig seien, um eine Wirkung zu erzielen.

Das Geld für die Förderung will die SP mit einer Branchenlösung beschaffen. Der Staat soll demnach keine Steuergelder einsetzen, sondern nur die Mittelbeschaffung regulieren. Als Finanzierungsquelle schlägt die SP eine Werbeabgabe, eine Datenverkehrsabgabe und Gebührensplitting vor.

Bei der Werbeabgabe sollen Medienunternehmen der Gattungen Presse, Radio, TV und Online zwei Prozent der Werbeeinnahmen abgeben. Das würde bei Gesamteinnahmen von 2,5 Milliarden Franken pro Jahr rund 50 Millionen Franken ausmachen.

Die Datenverkehrsabgabe wiederum betrifft in erster Linie internationale Firmen wie Google, Facebook, Microsoft oder Yahoo. «Mit der Datenverkehrsabgabe würden nicht die Nutzer und kleine Internetunternehmen zur Kasse gebeten, sondern milliardenschwere und hochprofitable Grosskonzerne», heisst es im Positionspapier. Diese würden erheblich von der Wissensarbeit anderer profitieren, ohne einen eigenen Beitrag zur Meinungsvielfalt zu leisten.

«Es scheint uns legitim, von diesen Unternehmen einen bescheidenen Beitrag an die für eine Demokratie konstitutive Meinungsvielfalt einzufordern», so die SP. «Die Datenverkehrsabgabe müsste ebenfalls etwa 50 Millionen Franken pro Jahr einbringen. Sie könnte progressiv ab einem zu bestimmenden Grenzwert, der sich aus generiertem Datenverkehr und Finanzkraft (Unternehmensgewinn in der Schweiz) errechnet, erhoben werden.»

Sollten sich die internationalen Unternehmen weigern, eine Abgabe abzuliefern, müsste wie bei anderen Regelungen für das Internet versucht werden, mit der EU oder anderen supranationalen Institutionen eine Lösung zu finden, heisst es.

Auch auf ein Gebührensplitting will die SP in Zukunft nicht verzichten, «denn eine integrierte Medienpolitik verträgt sich nicht mit Sonderregelungen für einzelne Mediengattungen.» Der Betrag beim Gebührensplitting soll sich ebenfalls auf 50 Millionen Franken belaufen.

Mit den 150 Millionen Franken könnten gemäss SP die notwendigen Massnahmen finanziert werden, um eine demokratiegerechte Medienordnung in der Schweiz zu gewährleisten und weiterzuentwickeln. Auf Steuermittel soll allenfalls zurückgegriffen werden, wenn eine oder mehrere der angeführten Quellen nicht den angestrebten Beitrag leisten. ... weiter lesen

09:20

Donnerstag
25.07.2013, 09:20

IT / Telekom / Druck

Swisscom-CEO Carsten Schloter ist tot

Der CEO der Swisscom, Carsten Schloter, ist am Dienstag an seinem Wohnort im Raum Freiburg tot aufgefunden worden. Die Polizei gehe von einem Suizid aus, die genaueren Umstände w ... weiter lesen

Der CEO der Swisscom, Carsten Schloter, ist am Dienstag an seinem Wohnort im Raum Freiburg tot aufgefunden worden. Die Polizei gehe von einem Suizid aus, die genaueren Umstände würden abgeklärt, teilte die Swisscom mit. «Verwaltungsrat, Geschäftsleitung und die Mitarbeitenden sind zutiefst betroffen und sprechen der Familie und den Angehörigen ihr Beileid aus», so Hansueli Loosli, Präsident des Verwaltungsrates.

Die Führung des Unternehmens übernimmt ad interim der stellvertretende CEOUrs Schaeppi, der Leiter von Swisscom Schweiz. Carsten Schloter stiess ... weiter lesen

16:48

Mittwoch
24.07.2013, 16:48

Neue Partnerin beim Personaldienstleister Medientalente

Medientalente verstärkt ab sofort das Beratungsteam mit Marion Willim. Die Betriebsökonomin wird zudem Partnerin der Beratungsagentur aus Lenzburg. Weitere Partner von Medientalente sind Bruno GluchAnita GutPius ... weiter lesen

Medientalente verstärkt ab sofort das Beratungsteam mit Marion Willim. Die Betriebsökonomin wird zudem Partnerin der Beratungsagentur aus Lenzburg. Weitere Partner von Medientalente sind Bruno GluchAnita GutPius Najerund Rolf Eicher, der zusammen mit Mirjam Eicher-De Mattio Inhaber des Unternehmens ist.

Marion Willim arbeitete im Product Management und in der Kommunikationsleitung von Sony, als Beratungsgruppenleiterin und Account Director für Ammirati Puris Lintas, als Marketingleiterin für Topjobs und als Leiterin Communications & Marketing Services für die Weidmann Plastics Technology AG. Neben dem Engagement bei Medientalente ist Willim Geschäftsführerin von Fitfor55plus und der Willkomm GmbH. ... weiter lesen

16:18

Mittwoch
24.07.2013, 16:18

Swiss Radioworld AG verstärkt die Geschäftsleitung

Hans Lackner ist ab sofort stellvertretender CEO der Swiss Radioworld AG. Er unterstützt Bruno Oetterli, der die Unternehmensführung am 1. Juli 2013 ad interim übernommen hat. Lackner ist ... weiter lesen

Hans Lackner ist ab sofort stellvertretender CEO der Swiss Radioworld AG. Er unterstützt Bruno Oetterli, der die Unternehmensführung am 1. Juli 2013 ad interim übernommen hat. Lackner ist bereits seit der Gründung Anfang Juli beim Unternehmen.

Die Swiss Radioworld AG wurde am 1. Juli neu gegründet und ist aus der Radio Unit der Goldbach Media (Switzerland) AG hervorgegangen. «Mit der Gründung haben wir unsere Kompetenz als Vermarkterin sämtlicher Privatradios in der Schweiz gebündelt und dem Wachstumspotenzial der Gattung Radio Rechnung getragen», so Oetterli.

Hans Lackner war von 2000 bis 2004 bei der Spot Promotion AG für Planung, Beratung und Verkauf von Radiowerbung und Radiosponsoring verantwortlich. Danach wechselte er zu Goldbach Media, wo er während neun Jahren als Head of Administration für die Radio Unit tätig war. ... weiter lesen

14:18

Mittwoch
24.07.2013, 14:18

Christian Schiller geht mit Agentur Schiller eigene Wege

Christian Schiller hat sich mit der Agentur Schiller Text & Konzept selbstständig gemacht. Der ehemalige Journalist will sich mit seiner Agentur mit «frecheren Konzepten» auszeichnen und bietet Medienarbeit, Konzeption von ... weiter lesen

Christian Schiller hat sich mit der Agentur Schiller Text & Konzept selbstständig gemacht. Der ehemalige Journalist will sich mit seiner Agentur mit «frecheren Konzepten» auszeichnen und bietet Medienarbeit, Konzeption von Kommunikationsstrategien und Beiträge für diverse Publikationen an.

Christian Schiller (34) arbeitete als Journalist von 2005 bis 2009 für die «Neue Zürcher Zeitung», die «Neue Luzerner Zeitung» und den «Landboten». Zuvor war er für die Nachrichtenagentur dpa in Johannesburg und für eine argentinische Zeitung in Buenos Aires tätig. Danach wechselte er zur Helsana, wo er in den Bereichen Corporate Publishing, interne Kommunikation und der Pressestelle tätig war. Zuletzt war Schiller als PR-Manager und Redaktor bei Webguerillas Zürich. ... weiter lesen

12:18

Mittwoch
24.07.2013, 12:18

A&F Computersysteme übernimmt deutsche Core-Lab GmbH

Die Core-Lab GmbH, die auf die Optimierung von Produktionsprozessen in der Druck- und Medienindustrie spezialisiert ist, wird ein Tochterunternehmen der A&F Computersysteme mit Sitz in Sursee. A&F Computersysteme ... weiter lesen

Die Core-Lab GmbH, die auf die Optimierung von Produktionsprozessen in der Druck- und Medienindustrie spezialisiert ist, wird ein Tochterunternehmen der A&F Computersysteme mit Sitz in Sursee. A&F Computersysteme AG ist als Systemintegrator im Bereich Informatik der Medienvorstufe tätig und hat die Mehrheit des Unternehmens mit Sitz in Hannover und Stuttgart übernommen.

Core-Lab will durch die Zusammenarbeit seine Position im deutschen Markt festigen und mit der Unterstützung der A&F in Deutschland neue Marktanteile gewinnen. Die Führung des neuen Tochterunternehmens bleibt auch nach der Übernahme unverändert. ... weiter lesen

12:17

Mittwoch
24.07.2013, 12:17

O2 kündigt Übernahme von E-Plus an

Telefónica Deutschland, die Eigentümerin der Produktemarke O2, hat eine Vereinbarung zum Erwerb von E-Plus unterzeichnet. Der Telekommunikationsanbieter, der bei der Fusion entstehen würde, soll 43 Millionen Kunden ... weiter lesen

Telefónica Deutschland, die Eigentümerin der Produktemarke O2, hat eine Vereinbarung zum Erwerb von E-Plus unterzeichnet. Der Telekommunikationsanbieter, der bei der Fusion entstehen würde, soll 43 Millionen Kunden bedienen und hätte auf Basis der Jahresergebnisse von 2012 einen gemeinsamen Umsatz von insgesamt 8,3 Milliarden Euro, teilte Telefónica mit. Noch fehlt die Zustimmung der Aktionäre auf den Hauptversammlungen und der zuständigen Aufsichtsbehörden.

Die niederländische KPN, der E-Plus gehört, erhält für die Übernahme 3,7 Milliarden Euro sowie einen anfänglichen Anteil an Telefónica Deutschland in Höhe von 24,9 Prozent. Nach Abschluss der Transaktion soll Telefónica S.A. Anteile in Höhe von 7,3 Prozent von KPN erwerben. Telefónica S.A. wird so künftig 65,0 Prozent und KPN 17,6 Prozent halten. Der Streubesitz soll bei 17,4 Prozent liegen.

Telefónica Deutschland soll durch die Übernahme zu einem führenden Telekommunikationsunternehmen in Deutschland werden. Ausserdem werden Synergien mit einem Gesamtwert von bis zu 5,5 Milliarden Euro «insbesondere in Vertrieb, Kundenservice und Netzwerk» erwartet. ... weiter lesen