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Donnerstag
04.06.2026

TV / Radio

Aufs Jahr 2029 soll die neue Konzession in Kraft treten – wenn nichts dazwischen kommt... (Bild: zVg)

Aufs Jahr 2029 soll die neue Konzession in Kraft treten – wenn nichts dazwischen kommt... (Bild: zVg)

Das Eidgenössische Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (Uvek) hat die Arbeiten an der neuen SRG-Konzession aufgenommen.

Am letzten Montag gab es einen Austausch mit der SRG-Spitze. Die im April angetretene neue Bakom-Direktorin Gianna Luzio hatte die Federführung beim Auftaktgespräch.

Dabei wurde der Fahrplan für die nächsten Schritte festgelegt, wie das Departement von Medienminister Albert Rösti am Donnerstag schreibt.

Die ersten Pflöcke für die neue SRG-Konzession hatte der Bundesrat bereits 2022 eingeschlagen: Fokus auf Information, Bildung und Kultur sowie die «Berücksichtigung der veränderten medialen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen», wie es damals hiess.

Auch die laufenden Reformprozesse der SRG fliessen in die neue Konzession ein. Am Auftaktgespräch konnte die SRG-Spitze am Montag darlegen, wie sie das Unternehmen für die Zukunft rüsten will.

«Parallel dazu wird das UVEK in den kommenden Wochen weitere direkt betroffene Branchen und Akteure anhören und in den Prozess einbeziehen, insbesondere zu den Themen Online-Auftritt sowie Sport- und Unterhaltungsangebot der SRG», schreibt das Uvek.

Geplant ist, dass der Entwurf für die künftige SRG-Konzession im Frühling 2027 in die Vernehmlassung geschickt wird.

Vom Bundesrat verabschiedet werden soll sie dann Mitte 2028 und aufs Jahr 2029 in Kraft treten – wenn nichts dazwischen kommt.