Content:

Freitag
12.06.2026

TV / Radio

33 von 50 Arbeitsplätzen gehen verloren...

33 von 50 Arbeitsplätzen gehen verloren...

Geschäftsleitung und Personal von TeleBielingue haben sich auf einen Sozialplan einigen können. Damit sollen die Folgen der Entlassungen abgefedert werden, die durch den Konzessionsverlust ausgelöst worden sind. 

Nachdem sich bis Anfang Mai die Fronten nicht bewegten, schlug die TeleBielingue-Spitze eine Mediation unter der Leitung des Bieler Ex-Stadtpräsidenten Erich Fehr vor. Unter seiner Ägide ist nun ein Sozialplan ausgearbeitet worden. 

Dieser biete den Mitarbeitenden «eine gewisse Unterstützung in dieser schwierigen Zeit» und respektiere gleichzeitig die «limitierten finanziellen Möglichkeiten der TeleBielingue AG», kommentiert die Gewerkschaft den ausgehandelten Deal.

Der Sozialplan kam nur wegen einer Petition der Mitarbeitenden zustande. Für die TeleBielingue AG sei es «sehr schwierig» gewesen, das notwendige Geld für einen Sozialplan bereitzustellen, heisst es bei der Gewerkschaft Syndicom, die das Personal unterstützte.

Grund dafür sei, dass konzessionierte Lokalfernsehsender keine Dividenden ausschütten dürfen und deshalb auch «keine Mittel für einen solchen Fall zurückgestellt werden konnten», heisst es weiter.

TeleBielingue wird ab Juli mit einem Übergangsprogramm nahtlos weitersenden und ab Herbst 2026 das Nachfolgeprogramm «TeleBielingue 2.0» on air bringen. Bis zu 17 der bisher über 50 Arbeitsstellen können so erhalten werden.

Ende März 2026 hatte das Bundesverwaltungsgericht nach einem zähen Rechtsstreit entschieden, dass TeleBielingue per Mitte des laufenden Jahres seine Konzession definitiv an den Newcomer Canal B verliert, wie der Klein Report ausführlich berichtete.