Die Berner Kommunikationsagentur brisanz baut einen neuen Angebotsbereich für Audio, Podcasts und Audio-Storytelling auf, wie der Klein Report berichtet hat.
Nun sprach der Klein Report mit Geschäftsführer Pascal Rub über den Start der Agenturmarke brisanz, wo er die Agentur in fünf Jahren sieht und wie sich hochwertige Kommunikation zu Preisen anbieten lässt, die für Stiftungen und Verbände attraktiv sind.
«Das Berner Medienhaus rubmedia ist in den vergangenen Jahren vor allem in den digitalen Kanälen stark gewachsen. Wir konnten neue Mandate gewinnen, neue Talente für uns begeistern und unser Leistungsangebot laufend ausbauen», bilanziert Rub die jüngsten Geschehnisse. «Irgendwann war klar: Diese Entwicklung verdient ein eigenes Gesicht. Brisanz ist deshalb nicht am Reissbrett entstanden, sondern aus einer erfolgreichen Praxis heraus.»
Auf die Frage nach Risiken, die Rub mit der Gründung von brisanz eingehe, antwortete er ausführlich, dass jede neue Marke eine Wette auf die Zukunft sei. Es werde viel Zeit, Geld und Herzblut investiert, ohne genau zu wissen, wie schnell der Markt darauf reagieren würde. Das Risiko bestehe darin, dass der Aufbau länger dauere als geplant.
Der Geschäftsführer sagt, dass wenn die Zielgruppe den Namen brisanz in einer ungestützten Umfrage kennt, dann hätten sie schon viel richtig gemacht. «Noch wichtiger wäre aber, dass man die Marke mit pragmatischer, wirksamer und unkomplizierter Kommunikation verbindet.»
Im Gespräch mit dem Klein Report sagt Pascal Rub weiter, dass viele Agenturen entweder strategisch stark oder operativ stark seien: «Wir verbinden beides. Hinter brisanz stehen 35 Fachpersonen aus nahezu allen Kommunikationsdisziplinen an einem Standort. Das ermöglicht kurze Wege, schnelle Entscheidungen und Lösungen, die nicht an Zuständigkeitsfragen scheitern.»
Brisanz würde gezielt Organisationen mit knappen Budgets ansprechen. Auf die Frage des Klein Reports, wie sich hochwertige Kommunikation zu Preisen anbieten lasse, die für Stiftungen und Verbände attraktiv sind, meint Rub, «indem wir nicht alles neu erfinden. Wir setzen auf bewährte Tools, eingespielte Abläufe und ein hohes Mass an Effizienz. Noch wichtiger ist aber die Haltung dahinter: Wir fragen uns bei jeder Empfehlung, ob wir das nicht auch so machen würden, wenn es unser eigenes Geld wäre.»




