Orell Füssli hat im ersten Halbjahr 2026 den Konzernumsatz auf 121,4 Millionen Franken leicht angehoben, nach 120,1 Millionen im Vorjahr. Das bereinigte Betriebsergebnis (EBIT) ging hingegen von 10,2 auf 6,9 Millionen Franken zurück.
Im Buchhandel setzte Orell Füssli Thalia stieg der Umsatz auf 55,4 Millionen Franken (Vorjahr: 54,2 Millionen), während das EBIT von 1,6 auf 1,0 Millionen Franken zurückging, wie aus den am Freitag publizierten Geschäftszahlen hervorgeht.
Der Rückgang begründete das Unternehmen unter anderem durch höhere Kosten in Zusammenhang mit der Übernahme der A. Köhler AG. Alle 13 Papeteriefilialen in den Kantonen Zürich, St. Gallen und Schwyz gehören nun zu Orell Füssli Thalia.
Drei neue Standorte eröffnete das Unternehmen in Basel, Würenlos und Langnau im Emmental.
Die Verlage hep, SKV, Juristische Medien und Kinderbücher wurden im Rahmen einer «strategischen Weiterentwicklung» in der neu gegründeten Orell Füssli Verlage AG zusammengeführt.
Die einzelnen Verlagsmarken blieben dabei «unverändert bestehen und werden weiterhin eigenständig im Markt positioniert», heisst es weiter.



