Das Rennen um die Handynetze geht los: Die Eidgenössische Kommunikationskommission (ComCom) hat die Ausschreibung für einen grossen Teil der Schweizer Mobilfunkfrequenzen gestartet.
Konkret werden die Frequenzen aus den sogenannten «Bändern» 800, 900, 1800, 2100 und 2600 MHz ab dem 1. Januar 2029 neu vergeben, weil die bestehenden Konzessionen Ende 2028 auslaufen.
Mit der Neuvergabe will die ComCom die Qualität der drei bestehenden Mobilfunknetze sichern. Zugleich soll der Wettbewerb im Mobilfunkmarkt gefördert werden.
Vergeben werden sollen die begehrten Frequenzen im zweiten Quartal 2027. Geplant ist gemäss Mitteilung ein zweistufiges Auktionsverfahren.
Die erste Stufe umfasst eine Mehrrundenauktion, bei der die verfügbaren Frequenzen auf die Bieterinnen aufgeteilt werden. In der zweiten Stufe – einer einzigen verdeckten Bietrunde – wird die Lage der Frequenzen innerhalb der Frequenzbänder bestimmt.
«Die Mehrrundenauktion findet nur statt, wenn die Nachfrage der Bieterinnen das Angebot an Frequenzen übersteigt. Bietbeschränkungen stellen sicher, dass einzelne Bieterinnen nicht übermässig viele Frequenzen erwerben können, wodurch der derzeit funktionierende Wettbewerb beeinträchtigt werden könnte», heisst es zu den Details des Vergabeprozederers.
Bewerben können sich neben den heutigen Mobilfunkbetreiberinnen auch weitere Unternehmen. Aber nur dann, wenn sie in der Schweiz eigene Mobilfunkinfrastruktur betreiben wollen.




