Das mit roten Zahlen kämpfende Institut für Journalismus und Kommunikation (MAZ) in Luzern verlangt keine bestandene Aufnahmeprüfung mehr für das zweijährige Diplomstudium.
Die separate Prüfung zur Zulassung entfällt. Ab 2027 ist noch eine Festanstellung oder eine regelmässige freie Mitarbeit in einer Redaktion Voraussetzung, um ein Diplomstudium aufnehmen zu können.
Wer sich während des Studiums umorientieren möchte, bekommt ausserdem ab dem nächsten Jahr mehr Spielraum. Im zweiten Studienjahr ist künftig beispielsweise ein Wechsel der Spezialisierung von Text zu Audio oder Video möglich.
Und auch das verlangte Mindestpensum hat die Schulleitung reduziert. «Um Beruf, Studium und Alltag besser vereinbaren zu können, sind neu nur noch 280 Praxistage in den zwei Jahren nötig», schreibt das MAZ am Mittwoch.
Das entspreche zusammen mit den Kurstagen einem Pensum von etwa 80 Prozent.




