Die Lindt & Sprüngli Gruppe hat im ersten Halbjahr das organische Wachstum um 4,3% auf 2,33 Milliarden Franken gesteigert. Im Vorjahreszeitraum stand der Umsatz etwas höher bei 2,35 Milliarden.
Zum Wachstum hätten unter anderem gruppenweite Preiserhöhungen von 11,8% beigetragen, «die zur Kompensation der deutlich gestiegenen Inputkosten dienten», wie der Schokoladen-Konzern am Dienstag mitteilte.
Aber auch das zweistellige Wachstum in Nordamerika und im Rest der Welt hätten dazu beigetragen. Der Reingewinn wird mit 191,7 Millionen Franken angegeben; im 1. Halbjahr 2025 waren es 188,9 Millionen Franken.
Der operative Gewinn, auf EBIT-Stufe, belief sich auf 260,2 Millionen Franken, was einer Marge von 11,2% entspricht. Im Vorjahreszeitraum waren es 259,2 Millionen Franken.
«Anhaltend straffe Kostenkontrolle, Effizienzsteigerungen und Prozessoptimierungen trugen zur Verbesserung der Profitabilität bei», schreibt der börsenkotierte Konzern aus Kilchberg zu den ersten sechs Monaten und verweist auch auf den Ausbau der Markenstärke von Lindt & Sprüngli.
«Lindt wurde im Kantar BrandZ Global Ranking 2026 erneut als wertvollste Schokoladenmarke der Welt ausgezeichnet. In der Kategorie Lebensmittel belegte Lindt den 7. Platz, steigerte ihren Markenwert um 24% auf USD 11,7 Mrd. und verbesserte sich damit gegenüber dem Vorjahr sowohl im Ranking als auch beim Markenwert», heisst es vom Konzern zu den Ergebnissen, die die Stärke der Marke Lindt untermauerten.
Die Investitionen in die Marke haben sich ausgezahlt. Dazu beigetragen hätten die Premium-Marken wie Lindor Golden Caramel oder Lindt Tokyo Style Chocolate. «In einem Markt, der immer stärker von der Nachfrage nach hochwertigen und besonderen Erlebnissen geprägt ist, profitiert Lindt weiterhin von ihrer Premiumpositionierung, der Handwerkskunst und der laufenden Innovation bei Geschmacksrichtungen und Formaten.»



