Rekordtemperaturen und der Boom von KI treiben die Temperaturen in den Rechenzentren in die Höhe.
Bei hohen Aussentemperaturen, wie sie derzeit herrschen, brauchen die Superrechner deutlich mehr Kühlung. Gleichzeitig erzeugen immer leistungsstärkere KI-Chips zusätzliche Wärme.
Das erhöht den Energieverbrauch und verstärkt auch die Wärmeabgabe an die Umgebung.
Ohne rechtzeitig angepasste Kühlkapazitäten drohten Störungen bis hin zu kostspieligen Ausfällen, geht aus einem am Freitag publizierten Bericht des Beratungsunternehmens Drees & Sommer hervor.
Mehr als die Hälfte der weltweiten Rechenzentrumskapazitäten liegt demnach in Regionen, wo Hitze und Dürre chronisch sind.
Als Gegenmassnahmen wird unter anderem zu einer guten Planung der Kühltechnik und zum Einsatz von Kühlsystemen mit Wasser geraten. Besonders rechenintensive Aufgaben könnten in kühlere Nachtstunden verlagert werden.



