Digitale Spiele sind im Mainstream angekommen: 60 Prozent der Bevölkerung spielen zumindest gelegentlich, besonders stark zugelegt hat die Nutzung bei Menschen ab 55 Jahren.
Auffällig ist der Anstieg bei älteren Frauen: Inzwischen spielt jede dritte Frau zwischen 55 und 75 Jahren täglich. 44 Prozent spielen auf dem Smartphone, 28 Prozent zumindest gelegentlich auf einer Konsole.
Dies ist ein Ergebnis des aktuellen «Digimonitors» von Igem und Wemf, mit dem die Gaming-Freaks eher nicht gerechnet haben.
Auch bei den Geräten verschieben sich die Gewohnheiten. Das Smartphone bleibt mit 96 Prozent gelegentlicher Nutzung klar das wichtigste digitale Gerät.
Smartwatches legten in drei Jahren von 27 auf 32 Prozent zu, Kopfhörer und Headsets von 74 auf 77 Prozent.
KI-Brillen bleiben dagegen ein Nischenprodukt: Erst 2 Prozent nutzen Geräte wie die Ray-Ban Meta.
Das steht in Kontrast dazu, dass die smarten Brillen wegen heimlichen Video-Aufnahmen in Schwimmbädern einigen Medienwirbel verursacht haben.
Befragt wurden für die Studie 1'957 Personen im Alter von 15 bis 75.




