Die Event-Dienstleister Nüssli aus der Schweiz und EPS aus Deutschland schliessen sich zusammen. Beide geschäften weiterhin unter ihren Marken und behalten auch ihre Hauptsitze im thurgauischen Hüttwilen sowie in München.
Die Gesamtgruppe wird geführt von Andy Böckli, dem bisherigen Nüssli-CEO. Sein Betrieb hatte zum Beispiel am Eidgenössischen Schwing- und Älplerfest 2025 in Glarus einen markenten Auftritt, wie der Klein Report berichtete.
Mit dem Zusammenschluss entsteht gemäss einer gemeinsamen Mitteilung ein Anbieter für temporäre Eventinfrastruktur mit 820 Mitarbeitenden an 50 Standorten.
EPS ist auf temporäre Rasen- und Bodenschutzsysteme, «Crowd Control» und Besucherlenkung spezialisiert, während Nüssli Tribünen, Stadien und andere temporäre Bauten realisiert.
Zu den Kunden zählen unter anderem das Weltwirtschaftsforum (WEF), Formel 1, die Tennisturniere der ATP Tour oder diverse Festivals.
Für Nüssli bringt der Zusammenschluss eine neue Eigentümerstruktur: Ein von Helvetica Capital geführtes Investorenkonsortium hatte 2017 in die Gruppe investiert.
«Seit einiger Zeit stand fest, dass die Aktionäre nach dem erfolgreichen Turnaround und starkem Wachstum die Nachfolge aus einer Position der Stärke heraus regeln möchten. Helvetica und die Nüssli-Führung haben sich dabei bewusst für einen strategischen Eigentümer aus der Branche entschieden, der Marktkenntnis und Wachstumskapital mitbringt», begründet das Schweizer Unternehmen den Schritt.
Damit wechselt man in ein «eigentümergeführtes europäisches Familienunternehmen mit langfristigem Horizont», heisst es vom Event-Anbieter Nüssli.




