Bei der Gruppo Corriere del Ticino haben sich die Veränderungen auch mit dem Abgang von Filippo Lombardi (70) aus dem Verwaltungsrat von Teleticino abgezeichnet.
«Im Mai 2026 ist Lombardi aus dem Verwaltungsrat ausgeschieden», bestätigt der Verlag gegenüber dem Klein Report das Ausscheiden des Mitte-Politikers.
2025 hat Fabio Regazzi Filippo Lombardi im Verwaltungsrat des Corriere del Ticino ersetzt. Dies sei in der Umsetzung einer Vereinbarung geschehen, «die bereits vor vielen Jahren beim Kauf von Teleticino getroffen worden war», so das Medienunternehmen mit Sitz in Muzzano. Der Abschied aus der Gruppe Corriere del Ticino sei dementsprechend für 2025 vorgesehen gewesen. «Bei Teleticino wurde sein Ausscheiden um ein Jahr verschoben», so der Verlag.
Bereits 2024 haben Stefano Santinelli und Ivano Dandrea Mario Cao und Giò Rezzonico ersetzt, «die wegen Erreichens der Altersgrenze aus dem Gremium ausgeschieden sind», so der Verlag.
Die Società Editrice del Corriere del Ticino SA, die Trägergesellschaft der Corriere-del-Ticino-Gruppe, wird von der Familie Soldati beherrscht.
Verwaltungsratspräsident ist Fabio Soldati, der auch die Gruppe präsidiert. Als Ehrenpräsident wird Santiago Soldati geführt, und unter anderen ist auch UBS-CEO Sergio P. Ermotti im Gremium, der bekannt dafür ist, dass er die Nähe zu Medien sucht.
Filippo Lombardi ist heute Mitglied des Stadtrates von Lugano. Als Vorsteher leitet er das Dicastero Sviluppo territoriale, das für Raumplanung, Umwelt, Mobilität und das Lugano Airport Projekt zuständig ist.




